Kurzportrait von Langensendelbach
Langensendelbach, zum Landkreis Forchheim, Regierungsbezirk Oberfranken, zählend, liegt 10 km südlich von Forchheim und 10 km nördlich von Erlangen. Die Einwohner von Langensendelbach nutzen die guten Verdienstmöglichkeiten in den nahen Städten Erlangen, Forchheim, Nürnberg und Bamberg und profitieren gleichzeitig von der herrlichen Landschaft der Fränkischen Schweiz.
Ortsbeschreibung:
Höhe: 296 m ü. M
Einwohnerzahl: 2762
Bürgermeister: Wolfgang Fees
Zuständiges Gericht: Amtsgericht Forchheim
Verkehrsverbindungen: Autobahnanschluss Erlangen-Nord (7 km)
Busverbindungen nach Erlangen
Die erste urkundliche Nachricht von Langenseldelbach stammt aus dem Jahre 1062. In der Urkunde vom 13. Juli 1062 wird Langensendelbach erstmals urkundlich genannt. Nach dieser Urkunde kam Langensendelbach als Schenkung an das Bistum Bamberg. Die Farben Silber und Rot des Gemeindewappens spielen auf die Farben des alten Hochstiftes Bamberg an und drücken damit die jahrhundertlange Zugehörigkeit zum Bistum Bamberg aus.
Um 1400 ist die den Apostelfürsten Peter und Paul geweihte Kapelle erbaut worden; sie wurde im 14./15. Jahrhundert zu einer kleinen gotischen Hallenkirche ausgebaut. An Sonntagen besuchten die Langensendelbacher die Klosterkirche in Neunkirchen, wo auch Taufen und Trauungen vorgenommen wurden. Die Krumme eines Abtstabes im Gemeindewappen erinnert an diese alte Beziehung zur Mutterkirche und Kloster Neunkirchen. Die katholische Pfarrkirche St.Peter und Paul ist Wahrzeichen der Gemeinde. Ihre Patrone werden Im Gemeindewappen durch Schlüssel und Schwert sinnbildlich herausgestellt. "Hervorstechender Wirtschaftszweig ist der Obstbau in der Gemeinde"; diese Feststellung hat schon um 1800 Höhn in seinem "Lexikon für Franken" getroffen. Auf Obstbau und Baumzucht als wichtige örtliche Wirtschaftszweige weist im Gemeindewappen die silberne Blüte hin.




